• Armina Ormanovic

Fisch - mager oder fettig, worauf kommt es an?

Aktualisiert: 14. Sept.




Neulich wurde Ich von einer Kundin gefragt, welche Fischsorten ich denn empfehle, denn sie könne keinen Lachs mehr sehen. Die Antwort darauf ist wie immer für mich als Coach "Was ist dein primäres Ziel?" Sie sagte, da sie Pescetarierin ist und ihre Hauptproteinquelle Meerestiere, Ei oder Käsesorten sind, würde sie gerne auch mal mageren Fisch essen, weil Lachs ihr auf Dauer zu fettig ist.


Es gibt zwei Gründe, warum ich Fisch empfehle:


  1. Proteinquelle

  2. Omega 3 EPA Quelle



Protein- und Spurenelemente


Magere Fischsorten eignen sich sehr gut als Proteinquelle, wenn die Kalorienbilanz sich aktuell im Cut, sprich in einer Diät befindet oder man grundsätzlich High Carb und Low Fat ernähren möchte. Zum Anderen findet man in mageren Fischsorten mehr Jod als in fettigen Fischsorten. Jod ist gut für die Schilddrüse.


Omega 3


Fettiger Fisch ist reich an Omega 3, insbesondere mehr EPA als DHA. Was unumstritten evidenzbasiert essenziell für den menschlichen Körper ist. Während Omega 3 Säuren eine entzündungshemmende Funktion mit sich bringen, leistet Omega 6 das Gegenteil. Daher by the way: pflanzliche Omega Fettsäuren sind i.d.R. Omega 6 Fettsäuren.


Ich bin mittlerweile Pescetarierin und habe selbst als ehemalige Veganerin gemerkt, wie anstrengend es ist, effizient auf seine Proteinumsätze zu kommen. Ja, man kann vegan "viel" Protein essen, aber mit einer geringen Biodiversität, leider kaum magere Proteinquellen, fehlende Vielfalt und schlussendlich biochemische Defizite.


Also ist das Hauptziel meiner Kundin in diesem Fall ( da sie Omega 3 hervorragend supplementieren kann, Protein aber nicht).



Folgende magere Fischquellen habe ich meiner Kundin empfohlen:


  • Hecht

  • Kabeljau

  • Scholle

  • Zander

  • Seezunge

  • Weichtiere

  • Wolfsbarsch

  • Saibling


Was ist denn nun mit Fisch und Umweltbelastung?

Ein wichtiges Thema und sensibel behandelbar. Bevor ich absolute Aussagen treffe, versuche ich einen mit sich selbst zu vereinbarenden Kompromiss zu finden. Wenn es nämlich um die Umweltbelastung und meinen Konsum, ganz gleich was, geht, dann müsste ich ja nichts mehr machen können, um den Planeten zu entlasten.

Worauf achten beim Fischkauf?

  • Fisch nicht aus Konzernprodukten beziehen

  • Siegel sind zwar schön und gut, aber nicht zu dogmatisch sehen

  • wenn möglich frisch kaufen (gesundheitliche Gründe)

  • Es gibt Fischsorten, die vom Artensterben nicht bedroht sind wie z.B. Hering, Wildlachs, Karpfen

  • Kaltwasserfische sind weniger belastet als Fische aus warmen Gewässern


Fazit: Fisch ist nachweislich gesund und mageren Fisch kann man ausgezeichnet in seine tägliche Kalorienbilanz integrieren.


Vielen Dank fürs Lesen!



Coach Armina


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